Proteinshake für Frauen. Mythen vs. Fakten

Proteinshake für Frauen. Mythen vs. Fakten

Rund um das Proteinshake für Frauen wie für Männer ranken sich zahlreiche Mythen. Wir haben den Faktencheck gemacht: Was ist dran an den Supplements, wer braucht sie, warum wirken sie eigentlich? Mythen vs. Fakten: Das kann das Proteinshake für Frauen wirklich!

Proteinshake für Frauen

Mythos Nr. 1: Proteinshake für Frauen ist nur ein Placebo

Hört man immer wieder: Proteinshakes bringen gar nichts, nur Training baut Muskulatur auf. Wir haben uns kundgetan und einige Studien und Forschungsergebnisse zum Thema gefunden. Fakt ist: Dr. Stuart Philipps von der University of McMaster in Ontario in Kanada hat sich zusammen mit seinen Kollegen mit dem Eiweißstoffwechsel befasst. Er ist Professor für Kinesiologie und Lehrbeauftragter für Medizin. Seine Forschungen und die seiner Kollegen wie bspw. Rob Morton befassen sich damit, welche Faktoren den Erhalt sowie den Auf- und Abbau von Muskelmasse beeinflussen. Dr. Philipps und seine Kollegen haben randomisierte Studien durchgeführt und als Placebo Kohlenhydrate eingesetzt. Maltrodextrin und Dextrose haben die gleiche Kalorienmenge wie Eiweiß: Auf je 1 g Kohlenhydrate und 1 g Eiweiß kommen 4,1 kcal. Die in der Placebo-Gruppe und in den Eiweiß-Gruppen jeweils gleiche Kalorienmenge war wichtig, um herauszufinden, ob es tatsächlich die Proteine sind, die den Muskelaufbau vorantreiben, oder ob es das Plus an Energie ist. Es war das Protein. Whey Protein und Casein Protein führten zu einem deutlich höheren Muskelaufbau und mehr Kraft im Vergleich zur Placebo Gruppe. Und sogar die Sportler und Sportlerinnen, denen Erbseneiweiß gegeben wurde, erzielten noch bessere Ergebnisse als die Placebo Gruppe.

Mythos entkräftet!

Mythos Nr. 2: Proteinshake für Frauen macht männlich, weil es voller Steroide steckt.

Frauen machen oft einen Bogen um Proteinshakes. Denn die Produkte mit den Muskelmännern auf dem Label werden verdächtigt, die weibliche Figur zu ruinieren. Unerwünschte Inhaltsstoffe wurden auch tatsächlich in zahlreichen Nahrungsergänzungsmitteln gefunden. Da waren Stimulanzien wie Ephedrin oder Koffein enthalten. Andere Studien fanden Anatole Steroide, bspw. Methandienone, Nandrolonmetaboliten, Stanozolool und andere. Es gibt also tatsächlich Hersteller, die skrupellos sind, ihre Proteinshakes mit zweifelhaften und zum Teil verbotenen Substanzen panschen und das nicht deklarieren. Das ist nicht seriös.

Nicht in allen Proteinshakes wurden Steroide gefunden. Setze auf Schweizer Marken um sicher zu sein, dass du ein kein verunreinigtes Proteinpulver zu dir nimmst.

Mythos entkräftet!

Mythos Nr. 3: Proteinshakes schaden den Nieren

Eiweiß wird im Körper verstoffwechselt. Die Abbauprodukte müssen ausgeschieden werden. Und das passiert über die Nieren. Daher der Vorwurf: Zu viel Eiweiß belastet die Nieren sehr stark. Auf die Dauer zu stark, was zu Nierenschäden führt. Ist das beim Proteinshake für Frauen tatsächlich so?

In Tierstudien konnte festgestellt werden, dass eine übertrieben hohe Proteinzufuhr tatsächlich die glomeruläre Filtrationsrate der Nieren erhöht. Aber es gibt keine Studie, die dies bei einem gesunden und trainierten erwachsenen Menschen nachweisen konnte. Und Nierenprobleme konnten bislang auch in keinen Zusammenhang mit dem Proteinshake für Frauen gebracht werden. Sicher ist, dass der Proteinshake für Frauen im Rahmen eines gesunden Trainings unbedenklich ist.

Mythos entkräftet!

Mythos Nr. 4: Protein lässt irgendwann die Leber versagen

Die Leber ist für die Proteinsynthese zuständig. Wer nun befürchtet, dass die Leber von zu viel Protein auf einmal überfordert ist, befindet sich in guter Gesellschaft: Das wurde schon häufig vermutet und ist entsprechend gut untersucht. Und es konnte in keiner einzigen wissenschaftlichen Studie nachgewiesen werden. Schon 1988 zeigten Ratten unter einer eiweißreichen Diät veränderte Mitochondrien in der Leber. Heute weiß man, dass diese Veränderungen kein Anzeichen von Leberversagen waren, sondern eine ganz normale Reaktion auf die erhöhen Anforderungen. Die Leberzellen passten sich lediglich an und konnten die vermehrten Proteine gut verstofffwechseln.

Mythos entkräftet!

Mythos Nr. 5: Echtes Essen ist besser als der Proteinshake für Frauen

Qualitativ scheint Eiweiß aus einer natürlichen, tierischen Quelle tatsächlich das beste Eiweiß zu sein, das es gibt. Ob Geflügel, Fleisch, Eier, Milch oder Fisch ist dabei gar nicht so wichtig: Das alles gehört zu einer ausgewogenen Ernährung. Denn die Proteine aus tierischen Quellen liefern alle essentiellen Aminosäuren. Und die werden für den Aufbau von Muskelmasse benötigt. Aber natürliche Nahrungsmittel sind nicht immer die effizienteste Möglichkeit, dem Körper schnell Protein zur Verfügung zu stellen. Direkt nach dem Training ist ein Proteinshake für Frauen schlicht die schnellste und unkompliziertestes Lösung, um den Körper zu unterstützen und die Proteinsynthese zu verstärken. Wer hat schon immer ein frisch zubereitetes, leckeres Steak in der Trainingstasche? Davon abgesehen haben natürliche Nahrungsmittel auch immer etwas Fett, Cholesterin und andere unerwünschte Inhaltsstoffe. Der Proteinshake für Frauen ist frei davon.

Mythos entkräftet!

Mythos Nr. 6: Maskuline Figur und Muskelberge kommen vom Proteinshake für Frauen

Es klang beim Mythos von den Steroiden schon an: Wenn Frauen maskulin wirken, liegt das am Proteinshake. Für Frauenscheint das Protein zu stark zu sein. Fakt ist aber, dass Frauen auf natürlichem Weg gar keine "maskulinen" Muskeln aufbauen können. Die Körperproportionen bleiben immer anders als bei Männern, und natürlich ist die Testosteronausschüttung bei Frauen immer geringer als bei Männern. Nicht der Proteinshake für Frauen baut die dicken Muskelberge auf, sondern das Testosteron initiiert den aggressiven Aufbau. Der Proteinshake für Frauen ändert also nichts an der Verteilung und Art der Muskulatur. Was Frauen mit ausgeprägter Muskulatur maskulin wirken lässt, sind die gesellschaftlichen Vorurteile: Frauen sollen weich und feminin aussehen, ausgeprägte Hüften und Busen haben, ansonsten aber eher schwach ausfallen. Der Proteinshake für Frauen hilft, im Po und in der Brust und überall dazwischen, darüber und darunter definierte Muskulatur aufzubauen und Fett zu reduzieren - die Figur strafft sich, mehr nicht.

Mythos entkräftet!

Mythos Nr. 7: Der Proteinshake für Frauen macht dick

Dieser Mythos beruht auf einem Denkfehler: Wenn eine Frau viel wiegt und einen hohen BMI hat, muss sie dick sein. Echt jetzt? Nein, natürlich nicht. Der BMI errechnet sich aus Alter, Körpergewicht und Körpergröße. Ob das Körpergewicht aufgrund ausladender Fettpolster zustande kommt oder von (de facto schwererer) Muskelmasse gebildet wird, sagt der BMI nicht. Ja, natürlich macht der Proteinshake für Frauen schwer. Schließlich soll der Proteinshake für Frauen nach dem Training intensiv Muskulatur aufbauen helfen. Aber dick macht er nicht. Zumindest nicht dann, wenn die Ladies auf eine ausgewogene Gesamtenergiebilanz am Tag achten.

Mythos entkräftet!

Bist du immer noch nicht sicher ob du Proteinshake einnehme sollst? Der Coach in deinem Studio beratet dich gerne!